Ich bin seit fast einem Jahr sehr zufrieden mit meinem Vaio Notebook. Schön, klein, leicht, alles toll. Bis sich letzte Woche irgendwo im Innenleben eine Schraube gelöst hat, im UMTS-Karten-Slot umherflog und dabei die Steckerdrähte für die UMTS-Karte verbogen hat, so dass die jetzt nicht mehr reinzustecken geht.
Nervig genug, aber bei so einem nicht ganz billigen Gerät erwartet man ja wenigstens ordentlichen Support. Gibt’s aber bisher nicht. Leider ist Sony auch einer dieser riesigen Konzerne aus der Offline-Zeit, in denen jede der 25 Abteilungen eine eigene, völlig anders aussehende und immer hässlichere und noch schlechter funktionierende Webseite hat, natürlich auch mit jeweils eigener Kundendatenbank. Ich habe mich also bei diversen Sony-Supportseiten angemeldet, jedes mal 10 Minuten lang Seriennummer des Notebooks, Schuhgröße der Katze und Reisepassnummer der Oma eingegeben, um dann leider doch festzustellen, dass das gar nichts bringt, ich danach doch keinerlei brauchbare Informationen bekomme. An ein ordentliches Online-Support-System ist erst recht nicht zu denken.
Den Vogel abgeschossen hat allerdings diese Seite: Vaio Reparaturverfahren. Deutsche, deutschsprachige Seite, auf der 13 europäische Länder zur Auswahl stehen für Reparaturanfragen, aber nicht Deutschland. Man könnte sich totlachen, wenn das nicht so traurig wär.
Morgen werde ich’s mal per Telefon versuchen. Hoffentlich funktioniert das besser.
Update: Telefonsupport war wirklich nicht so schlecht. Nach 15 min Warteschleife hatte ich immerhin jemanden dran, der mir Adresse und Telefonnummer eines Hamburger Servicepartners gegeben hat, mit dem ich wegen der Reparatur sprechen kann. Und wenigstens eine meiner zahlreichen Anmeldungen bei diversen Sony-Seiten war nicht sinnlos: Der Telefonsupportmann hatte immerhin alle meine Daten vor sich, meine Kundendatensatz ist nur anhand meiner Handynummer identifiziert worden. Es gibt also noch Hoffnung für die Welt.
