Archiv für Juli, 2006

Automatenvideothek in BaWü Sonntags geschlossen

Dienstag, Juli 25th, 2006

Der Betrieb einer Automatenvideothek an Sonn- und Feiertagen stellt eine werktägliche, öffentlich bemerkbare Arbeit dar und stört dadurch die Sonntagsruhe. Das hat das VG Stuttgart mit jetzt bekannt gegebenem Urteil vom 18.05.2006 entschieden und die Klage eines Videothekenbetreibers gegen die Stadt Heilbronn wegen Untersagung des sonn- und feiertäglichen Automatenvideothekenbetriebes abgewiesen.

Quelle: Dr. Martin Bahr

Wie bekloppt ist das denn? Eine vollautomatisiert arbeitende Videothek darf am Sonntag nicht öffnen. Wem nützt das?
Wenn man das zuende denkt, müsste man wohl auch das Internet in BaWü am Sonntag abschalten. Lächerlich.

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Schrottfilm: Ultraviolet

Freitag, Juli 21st, 2006

Ich hab lange nichts mehr über Filme geschrieben, aber jetzt muss ich mal warnen: Ultraviolet ist ein großer Mistfilm. Vor ein paar Monaten hatte ich mal den Trailer gesehen, der irgendwie sehr interessant aussah. Ich mag ja Dystopien und hatte mir deswegen vorgenommen, den anzuschauen.

Und dann ist das ein komplett sinnloser Vampir-, Schwertkampf- und Rumgeballerfilm, der nur aus Versehen in der düsteren Zukunft spielt. Oder weil man da besser als im Mittelalter Schleichwerbung für BMW-Motorräder unterbringen kann, die horizontal an Hauswänden entlang fahren können. Und am Ende war der böse Vampirjäger selbst ein Vampir. Uiuiui!

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Shrimp Tags

Donnerstag, Juli 20th, 2006

Lustige neue Welt der kontextsensitiven Werbung:
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Immer diese blöden Homonyme. Und was es alles gibt: Shrimp Tags

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Neue Webprojekte und Werbung

Donnerstag, Juli 20th, 2006

Besonders bei deutschen Projekten scheint mir dieser Fehler sehr verbreitet: Ein neues, möglicherweise vielversprechendes Webprojekt wird gestartet und von Anfang an mit Werbung zugepflastert. Totaler Unsinn. Naturgemäß hat ein neues Projekt nur geringen Traffic und demzufolge bringt die Werbung auch kein Geld. Sie nervt aber trotzdem schon die Nutzer.

Werbung stört so gut wie immer. Große und etablierte Seiten können sich das erlauben. Schließlich bieten sie Inhalte bzw. Services, die der Nutzer braucht und wofür er bereit ist, zu bezahlen, indem er der Werbung etwas Aufmerksamkeit schenkt. Aber selbst wenn dein neues Webprojekt irgendjemand braucht, dann weiß derjenige es noch nicht. Und wenn er von Anfang an mit Werbung zugeschüttet wird, sinken die Chancen erheblich, dass er es so lange nutzt, bis er merkt, dass er es braucht.
Wäre Google von Anfang an so mit Werbung zugepflastert gewesen, wie es die Suchergebnisse teilweise heute sind, wären sie vielleicht nie so groß geworden. Werbung ist nun mal nicht schön. Seiten ohne viel Werbung sind sympathischer. Jetzt ist Google groß und kann es sich erlauben. Aber dein neues Projekt ist noch nicht groß und muss sich seine Sympathie und seinen Marktanteil erst noch erarbeiten, und das geht besser ohne Werbung.

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Klaus und der Ventilator

Mittwoch, Juli 19th, 2006

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Wenn Katzen bloß sprechen könnten. Was er wohl zum Ventilator in dem Moment sagen würde?

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Viel zu tun

Mittwoch, Juli 19th, 2006

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Sixt macht wirklich gute Werbung, wie z.B. hier am Hamburger Flughafen.

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Nerd aus Neuss

Mittwoch, Juli 19th, 2006

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Youtube Geschäftsmodell

Mittwoch, Juli 19th, 2006

Verschiedene Leute haben in den letzten Tagen das Thema aufgebracht, dass Youtube angeblich kein Geschäftsmodell hat. Das erinnert mich an die ersten Jahre von Google, als ernsthaft Leute dachte, man müsste eventuell für Google Spenden sammeln, wie sollte man auch sonst mit der Websuche Geld verdienen?

Robert glaubt immerhin an bezahlte Pro-Accounts, andere an Viral Marketing. Beides halte ich eher für weniger wichtig. Besonders der Markt für Viral Marketing ist wohl sehr begrenzt und wird somit keine große Rolle spielen für Youtube.

Hosting und Traffic für eine Plattform wie Youtube wäre vor wenigen Jahren noch ein kaum refinanzierbarer Kostenfaktor gewesen. Aber die Zeiten haben sich geändert, die Preise sind drastisch gefallen, das ist kein ernsthaftes Problem mehr.

Jetzt aber zum richtigen Geschäftsmodell: Angesichts der Tatsache, dass das klassische TV immer mehr Marktanteile verliert, werden sich die Mediaagenturen noch auf YT & Co stürzen. Kurze Werbeclips, direkt, automatisch und nicht vorspulbar vor die eigentlichen Videoinhalte geklebt. Volle Aufmerksamkeit des Rezipienten, im Gegensatz zum Fernsehzuschauer, der in der Werbepause aufs Klo geht. Das wird seinen Preis haben und verdienen, zumal durch das Flash-Format der Clips der Interaktivität auch so gut wie keine Grenzen gesetzt sind. Werbespot für das neue Automodell X -> Sie wollen den Profahren? -> Geben Sie einfach Ihre Email-Adresse oder Telefonnummer hier ein. Einfacher und direkter geht’s nicht.

Das Business steckt natürlich noch in den Kinderschuhen. Youtube ist ja auch noch nicht alt und noch weniger lang so erfolgreich. Und die Agenturen sind träge. Trotzdem ist es nur eine Frage der Zeit.

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Revolverdreher/in

Montag, Juli 17th, 2006

Über arbeitsagentur.de kann man wirklich nur lachen. Da gibt’s doch allen Ernstes in der Wahl der Ausbildungsplätze eine/n Revolverdreher/in, aber nichts, was auch nur entfernt mit redaktioneller Tätigkeit zu tun hätte. Müll.

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Bela B. auf Solotour

Freitag, Juli 14th, 2006

Bela B. in Hamburg, 11.09.06, Grosse Freiheit 36
Das Album hat mich nicht vom Hocker gerissen. Wie erwartet, ist Farin derjenige, der bei den Ärzten für die meinen Geschmack am besten treffenden Songs verantwortlich ist. Trotzdem werde ich mir den Bela auch mal anschauen.

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