Hässliche Streber-Nachbarn
Gestern habe ich einen sehr lustigen Brief von meiner Hausverwaltung bekommen:


Diese dummen Streber-Nachbarn. Das waren ganze 3 Partys in einem Jahr. Aber wenigstens sehr lustig, wie sie das beschrieben hat. Ich habe ja ich die Vermutung, dass hinter “die Mieter des Hauses” nur eine einzige Frau steckt: Etwa 40 Jahre alt, alleinstehend, mit krebskrankem Hund. Die hat letztes Jahr auch schon mal die Bullen gerufen und total rumgezickt.
Aber ich wollte ja sowieso umziehen. Lustigerweise kam der Brief auch an dem Tag, an dem ich endlich eine passende neue Wohnung gefunden hatte. Das Problem ist nur, dass man in schönen und auch nicht ganz billigen Wohnungen leider zwangsläufig von Strebern umgeben ist. Na mal sehen.
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(D)Andy schrieb am März 28th, 2006 um 22:04
Lieber riesen Prom,
an deiner stelle würde ich die wohnung einfach anzünden…natürlich nachts wenn keiner hinguckt und die alte dame plus ihr krebsgeschwür schlafen…ein weiterer vorteil dieser aktion wäre das du dies dann auf angezündet.de veröffentlichen könntest!! das TralabambaTeam würde sicher bei den filmaufnahmen helfen! also meld dich einfach wenn es soweit ist!
Phine schrieb am März 28th, 2006 um 22:26
na das wäre doch mal was.
ich war auf allen partys anwesend und es war nie lauter als bei anderen normalen partys!!!!!
aber nachbarn ab einem bestimmten alter sind nunmal so. nur ist zb mein renternachbar so nett, mich nach einer party im hausflur ab zu fangen und um weniger türengeknalle zu bitten - dafür darf er seine schlager auch mal aufdrehen ohne dass ich motze.
der brief den du da bekommen hast ist doch total geil. habe mich totgelacht! in der neuen wohnung wird das nicht passieren, da haste ja mich - ich paß auf dich auf (prost!)
Christian schrieb am März 28th, 2006 um 22:47
Betreff: zunehmender Alkoholismus im Wohnblock Bebelallee, hier im Haus
Sehr geehrte Mieter des Hauses. Mit Erschrecken nehme ich einen sich stetig ausbreitenden Konsum von Hochprozentigen Getraenken in den Nachbarwohnungen wahr. Anzeichen hierfuer ist das versehentliche Waehlen der Notrufnummer, obwohl die Drogenberatung erreicht werden sollte. Wortfetzen der gescheiterten Beamtenlaufbahn leben ebenso in Briefen an unsere Verwaltung wieder auf, wie laengst verdraengte Kriegstraumata. Helfen sie diesen Menschen!
Zu dem ersten in einer Reihe von Benefitz-Grillabenden ab naechsten Samstag hoffe ich daher auf zahlreiches Erscheinen. Fuer genuegend Bier, Musik, junge Leute und gute Laune wird gesorgt. Hunde unerwuenscht.
vukowich schrieb am März 28th, 2006 um 23:35
sollten deine erspamten finanzen reichen würd ich einfach zu nem hauskauf anraten und nen möglichst grosses grundstück dazu. dann bist du den pöbel los…
Erich schrieb am März 29th, 2006 um 08:55
Ich hab gerade gelesen, dass deine bescheuerten Nachbarn sich über den “Gestank von angebranntem Grillfleisch” beschwert haben. Zufällig war ich dabei, und kann sagen dass der Gestank wohl eher von der Ziege kommt, die wir auf der Terrasse angezündet haben. Was meint die gute Dame eigentlich mit “Prolentenhaftes Gegröle”? Heißt das, dass Angehörige der Arbeiterklasse generell Artikulationsschwierigkeiten haben? Mann mann mann, gutbürgerliche F..ze! (kann quasi auch Fatze, oder Fitze heißen, oder aber auch *zensiert*)
Heinrich schrieb am März 29th, 2006 um 12:34
Das ist ja mal sau lustig. Ich war zwar nur bei einer Party dabei, aber so laut war die auch nicht, versteh nicht wieso die so rumzickt. Schließlich kann die Nachbarin froh sein, dass der Hund nicht schon angezündet wurde… Drück euch die Daumen, dass ihr nicht wieder sone Spießernachbarn bekommt, ansonsten kannst du ja ne neue Homepage für spießige Nachbarn aufmachen
roxic schrieb am März 29th, 2006 um 13:47
Mögen sie vom Tornado getroffen werden!
Hausverwaltung » Blog Archive » Hässliche Streber-Nachbarn schrieb am Juli 19th, 2006 um 12:46
[...] Hässliche Streber-Nachbarn Posted by hausverwaltung Filed in Uncategorized [...]
Julia Klein schrieb am April 26th, 2007 um 13:06
Hallo Thomas,
habe gerade den Beschwerdebrief Deiner Nachbarn gelesen. Wir suchen im Moment genau solche Fälle, vielleicht hast Du ja Interesse: Wir - die blue eyes Film & Television GmbH & Co KG - sind eine TV-Produktionsfirma und planen eine TV-Dokumentation zum Thema Nachbarschaftsstreit. Es geht darum zwei Parteien zu finden, die sich in einer Streitsituation befinden und nicht selbst in der Lage sind, diesen Disput beizulegen. Dabei soll es nicht um Gerichtsverhandlungen gehen, sondern um kleine Nachbarschaftskonflikte z.B. zu hoher Zaun, Lärm o.ä. Im Moment suche ich nach geeigneten Fällen. Vielleicht hast Du ja Lust vor der Kamera Deinen Fall zu schildern. Würde mich über eine Reaktion sehr freuen
Julia
Thomas schrieb am April 26th, 2007 um 13:12
Danke, das ist süß, aber ich hab kein Interesse an sowas.