Interview bei Venture TV
André von Venture TV hat mich neulich nach dem Online Marketing Camp an der Hamburg Media School kurz interviewt:
André von Venture TV hat mich neulich nach dem Online Marketing Camp an der Hamburg Media School kurz interviewt:
Endlich ist mir eingefallen, wer Google AdSense noch Konkurrenz machen kann. Nachdem alle klassischen Search-Vermarkter wie Miva, Microsoft und Yahoo mehr oder weniger verdrängt sind, und an dem Keyword-Advertising-Monopol auf dem klassischen Weg auch niemand vorbei kommen kann, muss es jemand mit einem ganz neuen Konzept sein: Facebook.
Durch das mittlerweile ganz gut funktionierende Self-Service-Ads-Programm baut Facebook mehr und mehr eine signifikante Basis von Werbekunden zu verschiedensten Themengebieten auf. Eine der Grundvoraussetzungen.
Der spannendere Punkt ist aber das Targeting. Google kann beispielsweise auf einer Nachrichtenseite neben einem Artikel über eine Überschwemmungskatastrophe meist nur Anzeigen ausliefern, die für Urlaub im Katastrophengebiet werben, was oft für Schmunzeln bis Verärgerung bei Werbekunden sorgt.
In Zukunft wird Google sicher auch hier besser und kann auf Seiten, die keinen sinnvollen Content beinhalten, zu dem es passende Anzeigen gibt, auch aus den User-Cookies, die unter anderem auch die Search-History beinhalten, Anzeigen ausliefern, die nicht zum Content aber zum Nutzer passen.
Wie viel bessere TKPs durch diese Maßnahme und die zunehmende Integration auch von Display-Anzeigen im AdSense Netzerk Google erzielen kann, wird sich erst noch zeigen.
Facebook dagegen kann seine eigenen Nutzer über deren Cookies auch auf fremden Seiten identifizieren und auf dem Nachrichtenartikel zur Überschwemmungskatastrophe Anzeigen für Krankenversicherungen anzeigen. Weil es weiß, dass der Nutzer kürzlich in einer Statusmeldung geschrieben hat, dass er seine Versicherung wechseln möchte. Das ist noch ein bisschen Zukunftsmusik, aber technisch nicht unvorstellbar und könnte für Werbekunden sehr gut funktionieren und somit auch den Seitenbetreibern vielleicht irgendwann sogar auch in der Masse bessere TKPs bringen als AdSense.
Google-Aktien verkaufen?
Heute bestimmt nicht.
Ich würde nicht davon ausgehen, dass all das sehr schnell geht. Ich kann mir vorstellen, dass Facebook noch im nächsten Jahr startet, seine Anzeigen auf beliebige externe Seiten zu bringen. Aber wenn diese überhaupt eine Chance haben, bessere TKPs als Google zu erzielen, wird das wohl noch mehrere Jahre dauern. Denn es sind einige Hürden noch zu nehmen für Facebook, bevor das funktionieren kann:
Zuerst brauchen sie eine sehr breite Durchdringung der Internetnutzerschaft. In Deutschland sind es heute noch deutlich unter 10%. Was so ein Facebook-Anzeigennetzwerk mit den restlichen 90% der Nutzer machen würde, dafür habe ich spontan keine plausible Antwort. Facebook wird weiter stark wachsen, aber selbst wenn es demnächst mal 50% sein sollten und der Weg dorthin ist in vielen Märkten noch lang, ist noch immer unklar, wie gut sie die “unbekannte Hälfte” mit Anzeigen beliefern können.
Des weiteren bräuchte Facebook noch eine wesentlich breitere Masse an Anzeigenkunden als heute.
Keine unlösbaren Probleme, aber kurzfristig muss man sich wohl keine Sorgen um Google machen. Dennoch, der Werbemarkt wird sicher nicht weniger spannend in den nächsten Jahren.
Folgendes hat sicher jeder schon mal erlebt, wenn auch nicht bewusst: Wir sind als Käufer in einem Shop unterwegs. Auf einer bestimmten Kategorieseite finden sich hunderte von Einträgen, die wir überblicken wollen. Wir scrollen über die Seite bis ans untere Ende und suchen dort nach dem Link zur nächsten Seite mit der Fortsetzung der Artikelliste.
Doch was finden wir? Äußerst selten einen gut anklickbaren Link, der uns einfach zur nächsten Seite führt.
Das ist aber genau die Funktion, die die meisten Nutzer dort brauchen. Bei Gimahhot haben wir den Effekt gemessen. Nach dem Klick auf einzelne Produkte auf der ersten Seite, ist der Link zur zweiten Seite eindeutig das wichtigste Navigationselement einer solchen Kategorieseite.
Hier ein paar schöne Negativ- und Positivbeispiele
Auf der linken Seite durch die Bank winzig kleine anklickbare Flächen. Teilweise mit nicht mehr als 5 Pixel Höhe und Breite. Kein Problem für den Entwickler, der den Quatsch gebaut hat. Die sind ja auch geübt im exakten Navigieren mit der Maus.
Aber Durchschnittsnutzer sind das nicht und haben ernsthafte Schwierigkeiten so winzige 8-Pixel-1-Zeichen-Textlinks anzuklicken.
Auf der rechten Seite dagegen positive Beispiele von Gimahhot und redir.ec. Sehr große anklickbare Buttons statt nur Textlinks. Zudem liegt hier der Fokus nicht auf den Seitenzahlen sondern links bzw. darüber befindet sich ein separater “nächste Seite” Button. Denn, wie gesagt, das ist die Funktion, die die Nutzer an der Stelle brauchen.
Dass sich jemand auf Seite 1 befindet und Seite 8 anklickt, passiert so gut wie nie.
Fazit
Öfter mal die SEO-Brille abnehmen. Blätternavigationen sind nicht nur für Google da.
Und mal älteren, weniger professionellen Nutzern über die Schulter schauen. Die haben viel mehr Probleme mit exakten Mausbewegungen als man denkt, wenn man mit der Maus in der Hand aufgewachsen ist.
Eigentlich verstehen die Kollegen bei Google ja was von Usability. Aber solche Mails sind einfach schlecht weil erst nach 3x intensin lesen verständlich, und wer tut das schon?
Sehr geehrte AdSense-Kundin, sehr geehrter AdSense-Kunde,
diese Mitteilung enthält Informationen zu einer bevorstehenden Aktualisierung in Ihrem AdSense-Konto, durch die Sie den maximalen Gewinn aus Ihren Anzeigenblöcken herausholen können. Schon bald sind mehrere Werbenetzwerke auf Ihren Seiten zulässig. Inserenten aus externen von Google zertifizierten Werbenetzwerken konkurrieren dann mit AdWords-Inserenten um Ihre Werbefläche.
Falls Sie nicht wissen, was Werbenetzwerke sind, hier nun eine kurze Erklärung: Bei den Werbenetzwerken handelt es sich um Unternehmen, die mit Inserenten und Publishern eine Partnerschaft eingegangen sind, um auf Websites, die ihnen selbst nicht gehören, Anzeigen zu kaufen und zu verkaufen. Ähnlich wie bei AdSense.
Anzeigen aus diesen Werbenetzwerken konkurrieren mit Google-Anzeigen um eine Schaltung auf Publisher-Websites. Dabei “gewinnt” die Anzeige, durch die der Publisher die höchsten Einnahmen erzielt.Zur Sicherstellung der Qualität der auf Ihren Websites geschalteten Anzeigen müssen alle teilnehmenden Werbenetzwerke von Google zertifiziert werden. Durch diese Zertifizierung verpflichten sie sich zur Wahrung der Google-Standards im Hinblick auf Datenschutz, Anzeigenqualität und Geschwindigkeit. Welche Werbenetzwerke auf Ihren Seiten Anzeigen schalten dürfen, entscheiden Sie. Dabei können Sie entweder den Empfang von Anzeigen bestimmter Werbenetzwerke oder den aller Werbenetzwerke deaktivieren. Sie können also auch weiterhin nur Anzeigen von AdWords-Inserenten schalten, wenn Sie möchten.
Einige Werbenetzwerke verwenden Tools ähnlich dem Google-Tool für die interessenbezogene Werbung, um Nutzern auf den von ihnen besuchten Seiten passendere Anzeigen zu präsentieren. Den Betreibern dieser Werbenetzwerke ist es untersagt, Daten von Ihrer Website für eine anschließende interessenbezogene Werbung zu sammeln. Wir ermöglichen jedoch denjenigen, die die Datenschutzrichtlinien einhalten, Anzeigen mittels dieser Tools zu schalten. Sie haben die Möglichkeit, die Schaltung von Anzeigen basierend auf den Nutzerinteressen dieser Werbenetzwerke zu deaktivieren. Unsere Anforderungen für die Anzeigenschaltung durch Drittanbieter haben wir entsprechend angepasst. Weitere Informationen erhalten Sie unter http://adwords.google.com/support/bin/answer.py?answer=94230&hl=de_DE.
Die neuen Funktionen werden automatisch für Ihr Konto aktiviert.
In Ihrem Überprüfungszentrum für Anzeigen finden Sie einen neuen Abschnitt, in dem Sie bestimmte Werbenetzwerke zulassen oder sperren können. Bitte beachten Sie, dass das Hinzufügen neuer Werbenetzwerke zu den AdSense-Konten nach und nach geschieht. Von daher werden Sie nicht sofort Auswirkungen auf Ihre Anzeigen oder Einnahmen feststellen können.Weitere Informationen zu dieser Neuerung und dem Verwalten von auf Ihren Seiten angezeigten Werbenetzwerken erhalten Sie unter https://www.google.com/adsense/support/bin/topic.py?hl=de&topic=13522.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Google AdSense-Team
Ein Thema, das mich schon lange stresst, das jetzt auch endlich mal einen Blogbeitrag verdient hat. Besserung ist nämlich nicht in Sicht, deswegen gebe ich euch hiermit jetzt mal Nachhilfe in Sachen Email-Kommunikation.
Sinnvolle Emailprogramme und Webmailer bieten die Möglichkeit, einen beim Empfänger anzuzeigenden Namen des Absenders zu definieren. Diesen sinnvoll zu nutzen wird leider viel zu oft vernachlässigt.
Für Privatanwender
Ist das Thema nicht ganz so lebenswichtig. Trotzdem ist es ja auch im privaten Bereich sinnvoll, wenn man möchte, dass der Empfänger erkennt, mit wem er es zu tun hat.
Cool: [Vorname Name]
Uncool: [Pseudonym]
Für geschäftliche Emails
Ist es dagegen lebenswichtig, einen aussagekräftigen Absendernamen zu verwenden, der unternehmensweit standardisiert ist. Und der den Firmennamen beinhaltet:
Cool: [Vorname Name] / [Firma]
Oder auch zum Beispiel: [Firma] - [Vorname Name]Uncool: [Vorname]
Jedes Unternehmen sollte dafür eine klare Konvention entwickeln, die jeder Mitarbeiter kennt und beachtet, und idealerweise schwere körperliche Strafen ausloben für Verstöße.
Systemmails
Nicht zuletzt auch bei automatisch versendeten Mails von Webservices tun sich Welten auf zwischen guten und schlechten Absendernamen.
Vorbildlich: XING
Mist: service@de.schlecker.net
Auch dumm: adwords-noreply@google.com
Die französische Nachrichtenagentur AFP erregt derzeit Aufmerksamkeit durch Abmahnungen an Webseitenbetreiber, die ihre Inhalte unerlaubt benutzen.
Wir hatten dagegen bis vor einiger Zeit ein Online-Newsportal, für das wir von der AFP deren Content eingekauft haben. Dieses ist mittlerweile eingestellt. Dennoch schwelt noch immer ein Rechtsstreit in diesem Zusammenhang: AFP hatte über den Standard-Newsfeed ein Bild geliefert, für das wir als Betreiber des Newsportals, und vermutlich genauso auch viele andere AFP-Kunden, abgemahnt wurden.
Nun sollte man meinen, AFP muss natürlich dafür gerade stehen. Weit gefehlt. Die Agentur weigert sich vehement, sich vor ihre Kunden zu stellen. Somit wird uns zunächst nichts weiter übrig bleiben, als uns tatsächlich wegen des Bildes verklagen zu lassen, und den Schaden dann an die AFP weiter zu reichen.
Was dabei raus kommt, steht noch in den Sternen.
Davon, dass Nachrichtenagenturen in der heutigen Zeit ihre Kunden binden und gut behandeln müssten, weil ihre Geschäftsmodelle gefährdet sind, ist wenig zu spüren.
Mein Steuerberater hat den Tod Michael Jacksons mal aus einer ganz anderen Perspektive betrachtet.
Als im Jahre 1996 die „Ausländersteuer“ nach § 50 a des Einkommensteuergesetzes von 15 auf 25 Prozent angehoben wurde, sagte Megastar Michael Jackson seine für den Sommer desselben Jahres geplante Deutschland-Tournee endgültig ab. Die drastisch erhöhte Steuer hätte für Jackson und seine aufwändige Bühnenshow zur Folge gehabt, dass er pro Konzert rund 160.000 DM hätte draufzahlen müssen,
so sein damaliger Manager. Die Fans liefen Sturm: Wenn Michael nie mehr nach Deutschland kommt, gibt es eine Massenhysterie, sagte nach Meldungen von Tageszeitungen damals der Sprecher des Deutschen Michael-Jackson-Fanclubs in Kolbermoor.
Veranstalter befürchteten, dass es in Folge der erhöhten Pauschalsteuer zu zahlreichen Konzertabsagen im Inland kommen werde. Live-Auftritte ausländischer Künstler in Deutschland lohnten sich einfach nicht mehr. Die Proteste der Branche zeigten langfristig Wirkung. 2002 wurde in das System der Ausländersteuer zunächst ein Bagatellbereich eingeführt, der den Steuerabzug bei niedrigen Gagen unter 1000 € schrittweise reduzierte. Ein Jahr später wurde der Steuersatz unter Beibehaltung der Bagatellzone von 25 auf 20 Prozent abgesenkt. Seit Anfang 2009 ist er wieder auf den ursprünglichen Satz von 15 Prozent zurückgeführt worden. Beobachter fragen sich, was das ganze Theater eigentlich sollte.
Michael Jackson hatte für die nahe Zukunft wieder eine große Tournee geplant. Dazu wird es jetzt nicht mehr kommen. Er starb am 25.6.2009 um 14:26 Ortszeit in Los Angeles an Herzversagen. Unfreiwillig markieren so die letzten Jahre seines Lebens auch einen Ausschnitt aus dem in vielen Bereichen fragwürdigen deutschen Steuerrecht.
30.06.2009 Karl-Hermann Görs
Karl-Hermann Görs
Rechtsanwalt
Ottenser Hauptstraße 3
22765 Hamburg
Tel.: 040/333 101 04
Fax: 040/3990 5033
mail: info@anwaltsbuero-goers.de
Das Geschrei in der Szene ist ja enorm momentan über die Kinderporno-Internetsperre und die damit einhergehende “Zensur”. Ich glaube auch, dass das Thema der Kinderpornographie nur ein Vorwand ist, um die technische Grundlage zu schaffen, überhaupt das Internet kontrollieren zu können. Sicher werden bald auch Youporn und co gesperrt sein.
Ein wesentlicher Punkt wird bei allen berechtigten Befürchtungen vor dieser Zensur nur leider ständig übersehen: Diese Zensur gibt es in Deutschland schon immer, nur nicht mit den jetzt beschlossenen technischen Mitteln.
KJM und jugendschutz.net verfolgen seit Jahren mehr oder weniger erfolgreich Rechtsverstöße im Internet. Und üben dabei, wenn man das so sehen will, Zensur aus. Lassen nationalsozialistische oder pornographische Inhalte entfernen. Dabei sind ihre Einflussmöglichkeiten allerdings begrenzt auf deutsche Betreiber der Webseiten bzw. in Deutschland stehende Server.
Ob die Verfolgung von Nazi-Inhalten oder Pornographie (Kinderporno ist ja nur eine winzige Nische) gut ist oder nicht, darüber kann man streiten. Die USA beispielsweise tun das nicht und stellen das Prinzip der “Free Speech” über alles. Das wird in Deutschland aber schon seit langem anders gesehen, beispielsweise steht die Leugnung des Holocaust unter Strafe, was in Staaten mit totaler Rede- und Meinungsfreiheit sicher verwundert.
Lassen wir aber die Diskussion, ob eine stabile Demokratie wie Deutschland solche Zensur braucht, mal beiseite. Zielführender ist es, den Effekt zu betrachten, den das Internet auf die deutsche Strafverfolgung hat: Anders als in der Vor-Internet-Ära, als vielleicht mal vereinzelt Zeitungen und Bücher mit in Deutschland illegalen Inhalten gelangt sind und kein ernsthaftes Problem darstellen, ist heute der grenzüberschreitende Rechtsverstoß an der Tagesordnung. Und von deutschen Behörden bisher nicht zu verhindern.
Deutschland steht also vor der Wahl, eine Reihe von Jugendschutzgesetzen und ähnlichem wegen der Nichtdurchsetzbarkeit im Internet zu streichen, oder effektive Internetsperren einzurichten. Das ist die eigentliche Frage, über die man sich unterhalten sollte.
Gerade im Urlaub fertig gelesen: Kopf schlägt Kapital von Günter Faltin. Besonders empfehlenswert für Noch-nicht-Unternehmer: Motivierend, Angst-nehmend aber auch anleitend ruft Faltin dazu auf, sogar unter Berufung auf Kant, sich aus der “selbstverschuldeten Unmündigkeit zu befreien” und Entrepreneur zu werden. Dem kann ich aus eigener Erfahrung natürlich nur zustimmen und werde das Buch gleich mal ein paar interessierten Personen verabreichen.
Generell bin ich sehr einverstanden mit den Inhalten und seinen Meinungen, allerdings macht auch Faltin einen der klassischen Fehler, die Unternehmensgründungen in Deutschland behindern: Er fördert die These der bürokratischen Hemmnisse, die schuld sei und viele mögliche Unternehmer abschrecke. Dass Bürokratie abschreckt, stimmt mit Sicherheit auch, aber nur weil es alle ständig behaupten.
Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich sagen: Totaler Unsinn. Natürlich nervt das Finanzamt jetzt auch ab und zu, aber in der Gründungsphase ist es absolut keine Hürde. Ich habe ab 1999 gut ein Jahr lang mein erstes Unternehmen ohne über Bürokratie nachzudenken “einfach gemacht” und erst nach der Anfangsphase eine einfach Gewerbeanmeldung (Einzelunternehmen, dauert 5 Minuten) gemacht und mir einen Steuerberater gesucht. Vorher wusste das Finanzamt überhaupt nicht, dass ich existiere und selbst wenn es es selbst erfahren hätte, wäre es kein ernsthaftes Problem gewesen, die ersten Steueranmeldungen mit 1 Jahr Verzögerung abzugeben.
Steuerberatung und Buchhaltung sind so leicht und billig outsourcebar, sonst Faltins Lieblingsdisziplin. Das hätte er hier auch noch mal hervorheben können, dass an solcher Bürokratie in Deutschland niemand scheitern muss.
Sicher, da gibt es Ausnahmen. Ein Freund von mir stellt Apfelwein her und hat des öfteren von stressigen Hygiene- und ähnlichen Vorschriften erzählt. (Allerdings möchte man sich natürlich auch nicht vorstellen, was passieren würde, wenn jeder ohne irgendwelche Hygienekontrollen Lebensmittel herstellen und verkaufen dürfte, aber das nur am Rande.)
Also, bitte nicht verwirren lassen, der Rest des Buches ist großartig und kann vielleicht auch dich motivieren: Kopf schlägt Kapital online lesen,
Die überdurchschnittlich sinnvolle Konferenz NEXT09 findet dieses Jahr sogar auf dem Hinterhof unseres Büros im Kampnagel statt. Trotzdem wollen die Säcke Kollegen uns nicht ein einziges Ticket kostenlos geben.
Ich werde mal, solange sich das nicht ändert, SinnerSchrader-Leute auf die Blacklist für unsere Grillparty an dem Abend setzen.